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Privatpraxis für Ortho-Bionomy® und TouchLife® Massage
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Ortho-Bionomy® - Evolvement of the original concept

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TouchLife® Massage - In touch with life

 

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Ortho-Bionomy® - "The Evolvement Of The Original Concept"

Die Ortho-Bionomy® ist eine einzigartige Form der Körperarbeit. Sie wurde durch den anglo-kanadischen Osteopathen und Judolehrer Arthur Lincoln Pauls (D.O.) begründet. Ortho-Bionomy® stellt eine seit über 40 Jahren bewährte Behandlungsmethode bei Beschwerden des Bewegungsapparates, funktionellen Störungen innerer Organe, chronischem Stress und mehr dar. In der Osteopathie, Physiotherapie sowie östlichen Philosophien und Erkenntnissen über Gesundheit, Leben und Energie wurzelnd entwickelte sich die Ortho-Bionomy® eigenständig weiter. Grundlegend sind die funktionelle Anatomie, Physiologie und eine große Portion Neugier, um die Ortho-Bionomy® immer modern und lebendig zu halten.

Das tragende Element der Ortho-Bionomy® (gr. in etwa "Den Regeln des Lebens folgen") ist eine zutiefst wertschätzende Haltung gegenüber dem Leben und wie es sich verwirklicht. Dem Untertitel The Evolvement Of The Original Concept (engl. in etwa "Die Entfaltung der ursprünglichen Idee") entsprechend sieht der Ortho-Bionomy® Practioner die Einzigartigkeit und Entfaltungsmöglichkeiten seines Klienten und findet mit ihm individuelle Lösungen. Die natürliche Selbstregulation und Regeneration des Organismus wird achtsam stimuliert indem die vorgefundenen Haltungsmuster sanft betont werden. Um es mit Arthurs Worten zu sagen: "There is no healing, just understanding," (engl. "Es gibt kein Heilen, nur ein Verstehen.")

 

Arthur Lincoln Pauls, der die Ortho-Bionomy® 1976 offiziell begründete, wurde am 12.02.1929 in Laird, Kanada geboren und verstarb mit 68 Jahren am 21.08.1997 in der Auvergne, Frankreich.

 

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Das bietet eine Ortho-Bionomy® Behandlung in der Praxis Pethke

Die bekannte, amerikanische Ortho-Bionomy® Lehrerin Kathy L. Kain beschrieb ihre erste als Klientin empfangene Ortho-Bionomy® Behandlung als physische, emotionale, mentale, psychologische, energetische, kinästhetische und spirituelle Erfahrung. Meine eigene erste Ortho-Bionomy® Behandlung löste immer wieder Kichern, Schmunzeln und Erleichterung aus, weil mein verdutzter Organismus so eine freundliche, wohlwollende und zugleich gezielt-stimmige Berührung bis dahin noch nicht erhalten hatte. Ich war äußerst erstaunt.

Damit möchte ich andeuten, dass Ortho-Bionomy® den Menschen in allen Facetten des Lebens abholen kann, nicht ausschliesslich bei Beschwerden des Körpers. Je nach Anliegen des Klienten kann sie eine entwicklungsorientierte Arbeit sein, im Sinne eines körperbezogenen (somatischen) Coachings, um sich in seinem Körper und Leben mehr zu entfalten. Ebenso gut und gleichwertig kann der Fokus beispielsweise auf eine rein strukturelle Arbeit mit einer schmerzhaften Wirbelsäule gelegt werden. Das ist vollkommen individuell und jede Herangehensweise hat ihren Wert.

 

Die Ortho-Bionomy® ist

– achtsamkeitsbasiert,
– ressourcenorientiert,
– ganzheitlich,
– körperbezogen,
– individuell.

 

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Die Grundprinzipien der Ortho-Bionomy®

In der Ortho-Bionomy® arbeiten wir grundsätzlich mit dem Klienten zusammen, um ihn in seinem Anliegen bestmöglich zu unterstützen. Dabei gehen wir ressourcenorientiert und achtsamkeitsbasiert vor. Wir lassen uns von der körpereigenen Weisheit des Klienten leiten. Die folgenden Grundprinzipien definieren den Rahmen einer ortho-bionomischen Sitzung.

Finde eine angenehme Position oder Bewegung für den Klienten. Keine Bewegung, keine Lagerung und kein Griff darf unangenehm, beunruhigend oder schmerzhaft sein. Dies würde eine sympathikotone Stoffwechsellage fördern und somit den Regenerationsprozess beeinträchtigen. Entlastung und Entspannung hingegen unterstützen eine parasympathische Umschaltung für Erholung und Regeneration. Das bedeutet auch es darf ein sicherer Raum entstehen in dem Missverständnisse und Verwirrungen verarbeitet und neue Lösungswege erprobt werden dürfen. Dieses Grundprinzip nennen wir auch das "Prinzessin auf der Erbse"-Prinzip. Der Klient lernt sich selbst und seine Grenzen wahrzunehmen und zu äußern.

Gehe mit dem Organismus und betone das vorgefundene Muster. Dieses Vorgehen macht den Status quo für den Organismus des Klienten wahrnehmbar, Haltungs- und Bewegungsmuster können bewusst werden. Reflektorisch wird dadurch eine Gegenregulation und eine individuelle Reorganisation stimuliert. Der Klient wird nie belastet oder gar geschädigt, da er nur sein aktuelles Schonmuster betont und nicht zu einer für ihn unangenehmen oder unmöglich umzusetzenden theoretischen Normfunktion gezwungen wird.

Bleibe absichtslos und offen für Neues. Wir gehen ergebnisoffen mit dem Ist-Zustand des Klienten um, der durchaus noch die beste Lösung des Klienten darstellen könnte. In einer gelungenen Behandlung erhält der Klient Zeit und Raum sich selbst zu erfahren und neue Lösungsansätze zu entfalten. Wir machen bezogen auf das Anliegen des Klienten achtsame und stimmige Angebote an den Organismus. Dennoch bleiben wir im weiteren absichtslos und voller Vertrauen in die Natur und Selbstregulationskräfte des Klienten. Der Ortho-Bionomy® Practioner unterstützt mit der Behandlung, aber heilen kann nur die Natur.

Respektiere die Wahrnehmung und Reaktion Deines Klienten. Nur der Klient kann uns mitteilen, ob ihm eine Positionierung, Haltung oder Bewegung gut tut oder nicht. Dazu muss die angewendete Technik einen wahrnehmbaren Unterschied für den Klienten bewirken (und darf keine Schutzreaktion hervorrufen). So kann der Klient seine Eigenwahrnehmung schulen. Uneingeschränkt respektiert und hält es der Behandler aus, wenn ein Klient einen Prozess, der von außen sinnvoll erscheint, nicht wünscht. Wir wissen nicht, ob der Klient zu diesem Zeitpunkt seines Lebens Kraft oder Verlangen hat sich mit anderen als den strukturellen Dimensionen seines Beschwerdebildes auseinanderzusetzen.

Tue wenig, lasse viel geschehen. Einfache und präzise Reizsetzungen bieten klare Informationen für den Organismus des Klienten und können gut umgesetzt werden. Dabei sollten Timing und Tempo des Behandlers dem Klienten ebenfalls genügend Reaktionszeit lassen, um die angebotenen Reize zu verarbeiten und beantworten. Für Dosis und Dynamik einer Behandlung gilt es diese individuell und stimmig für den Klienten zu gestalten. Keinesfalls soll es zu einer Überforderung kommen.

Dem Behandler soll es bei der Arbeit körperlich und psychisch möglichst gut gehen. Als Behandler sind wir auch ein Vorbild für den Klienten. Wir vermeiden es Doppelbotschaften zu senden und beherzigen die ortho-bionomischen Grundprinzipien auch stets für uns selbst. Das beginnt schon damit, dass wir uns an der Liege stets bequem positionieren und auf unsere Haltung achten. Dabei gilt es authentisch zu bleiben - auch als Ortho-Bionomy® Practioner ist man wie alle anderen ein ganz normaler Mensch.

Rückenschmerzen aus Sicht eines Ortho-Bionomy® Practitioners

Am Beispiel von Rückenschmerzen erläutere ich, wie differenziert sich die Ortho-Bionomy® den Beschwerden eines Klienten annähern kann. Das Verständnis beruht auf funktioneller Anatomie, Physiologie und Erfahrung. Die Behandlung erfolgt achtsam und rein nach ortho-bionomischen Prinzipien. Ich betone noch einmal ausdrücklich, dass Ortho-Bionomy® durch das gezielte Überzeichnen der Muster die Selbstregulation des Klienten unterstützt. Woraus die Veränderungen geschehen können. Ortho-Bionomy® behandelt keine Symptome. Sie richtet sich nicht gegen pathologische (krankhafte) Zustände.

• Veränderte Statik - Eine langfristige Verkürzung der Muskulatur des vorderen Brustkorbes führt zu einer kompensatorischen Anspannung im Nacken. Entsprechend werden unter anderem die Halswirbelsäule und das Hinterhaupt ungünstig belastet. Generell führt eine Verkürzung der vorderen Muskel-Faszien-Kette, die beispielsweise durch eine längere sitzende Tätigkeit begünstigt wird, zu verschiedenen durch den Rücken zu kompensierenden Belastungen. Diese können einseitig oder beidseits, lokal oder ausstrahlend auftreten und sich durch segmentale Irritationen äussern. Häufig ist der (Funktions-)Übergang von Brust- zu Lendenwirbelsäule als ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt verschiedener Strukturen überlastet.

• Einschränkung der Atemkoordination - Eine gelungene Atemkoordination erleichtert Stabilität, Beweglichkeit und Kraftentfaltung in der ganzen Brust- und Lendenwirbelsäule. Die vorder Rumpfmuskulatur bildet mit den Diaphragmen ein stabilisierendes Gerüst des menschlichen Körpers.

• Bewegungsmangel - Eine andauernde Bewegungsverarmung führt zu einer geringeren Beweglichkeit und Koordination. Das beteiligte Bindegewebe wird weniger gut versorgt und verliert an Geschmeidigkeit. In der Folge werden einzelne Segmente mechanisch überbeansprucht, während andere blockiert wirken. Die Verletzungsgefahr steigt und die Schmerzwahrnehmung erhöht.

• Über- und Unterbelastungen der dorsalen Faszien und der Lumbalaponeurose - Verfilzungen, Verquellungen und Elastizitätsverlust der großen myofaszialen Strukturen - insbsondere der Lumbalaponeurose - schränken die Beweglichkeit der Brust- und Lendenwirbelsäule ein, stören myofasziale Ketten, verursachen Beschwerdefortleitung bis in die Extremitäten und sind verbunden mit einer mechanisch sowie biochemisch begründeten verstärkten Schmerzwahrnehmung im Rücken.

• Darmbelastungen - Dickdarmbelastungen können mit biochemischen Folgen im Bindegewebe segmentalreflektorisch auf die Lumbalregion wirken. Auch eine veränderte Statik aufgrund von Irritationen von Dünn- oder Dickdarm kann eine Rolle spielen. Starke Aufblähungen erhöhen Druck auf Zwerchfell und Beckenboden was zwangsläufig zu einer Lordosierung der Lendenwirbelsäule führt.

• Disstress - Auch mittel- und langfristiger Stress spielen bei Rückenschmerzen eine wichtige Rolle. Belastender Stress bewirkt eine fasziale Verhärtung und Spannungserhöhungen. Infolge kommt es zu einer noch rascheren strukturellen Überlastung der myofaszialen Strukturen

Quellen:
Klaus. G. Weber, Michaela Wiese: Rückenschmerzen - verstehen, behandeln und vorbeugen.
Klaus G. Weber, Michaela Wiese: Weiche manuelle Techniken der Ortho-Bionomy - Praktisches Lehrbuch.
Skripte der Ortho-Bionomy® Kurse

 

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Meine Fortbildungen in Ortho-Bionomy®

• Atlas-Techniken,
• Aufbautechniken für Schulter u. NRT Rückenschmerzen. (48 UE, 2016)

• Kranium Aufbaukurs,
• Spezialkurs für Practitoner,
• Schock und Trauma. (96 UE, 2017)

• NRT Muskeln und Faszien 1. (24 UE, 2018)

• Mittellinienstörungen,
• Kiefergelenk,
• NRT Muskeln und Faszien 2 (Okt). (56 UE, 2019)

 

Die regelmäßige Teilnahme an Ortho-Bionomy® Fortbildungen und das Aufbereiten von entsprechender Fachliteratur für den Praxisalltag garantieren Ihnen ein hohes Niveau meiner Arbeit.

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